HELLOVIVA LABS / EXPERIMENTAL PROJECT / 01

Ein Tal.
Viele Signale.

Was wird sichtbar, wenn Wetter, Mobilität und Umweltmessungen auf einer gemeinsamen Karte zusammenkommen? Nightwatch erkundet diese Frage für das ganze Engadin — von Maloja bis Martina.

KARTE ÖFFNEN ↗

Eine eigenständig entwickelte Oberfläche mit der Ästhetik einer Einsatzkonsole. Inspiriert vom Bedienkonzept von God’s Eye View. Hier treffen öffentliche Daten auf ein persönliches Experiment mit Karten, Schnittstellen und Datenqualität.

01 / PUBLIC EDITION

Offen zum Erkunden.

Dreizehn ausgewählte Datenebenen mit dokumentierten Nutzungsbedingungen: Wetter, Regenmessstationen, Regenradar, Sharing-Verfügbarkeit, private Feinstaub-/Mikroklimamessungen, Schnee, Flugpositionen, Bahn-/Busprognosen, Gewässer, Netzfrequenz, Sonnenwind, Pollen und Erdbeben.

Jedes Signal zeigt Herkunft und Zeitstand. Eine Quelle kann ausfallen oder gerade keine passenden Werte liefern.

02 / LOCAL LAB

Zusätzliche Integrationen.

Der separate lokale Prototyp enthält fünf weitere Datenarten: Ladestatus, Vereina-Wartezeiten, RhB-Betriebsmeldungen, Bergbahnbetrieb und Strassenberichte.

Für diese öffentliche Ausgabe fehlen passende Freigaben oder abschliessend geklärte Bedingungen. Sie werden auf diesem Server nicht abgerufen und nicht ausgeliefert.

Auch lokal gelten Nutzungsbedingungen und Zugangsrechte. Das Local Lab ist kein Zugang zu geheimen oder geschützten Systemen.

Was «live» hier bedeutet.

Flugpositionen, Zehn-Minuten-Wettermessungen und stündliche Pollenwerte haben unterschiedliche Zeitauflösungen. Nightwatch zeigt die jeweiligen Messzeiten und entfernt veraltete Einträge. Bahn und Bus erscheinen an ausgewählten Haltestellen mit Echtzeitprognosen, nicht als erfundene Fahrzeugbewegungen.

Das ganze Engadin. Mit ehrlichen Grenzen.

Die Karte umfasst Ober- und Unterengadin. Messstationen werden entlang eines Korridors von 20 km um den Talverlauf ausgewählt, Flugpositionen innerhalb von 30 km. Das sind Beobachtungsräume und keine Gemeindegrenzen. 45 ausgewählte ÖV-Haltestellen decken den Talverlauf ab; eine vollständige Erfassung aller Haltestellen wird nicht behauptet.

Die Pollenstation Davos ist ausdrücklich eine benachbarte Referenz. Netzfrequenz und Weltraummessungen beschreiben überregionale Vorgänge und erhalten keinen erfundenen Punkt im Engadin.

Unabhängiges Experiment.

Kein amtliches Lagebild, kein Warn- oder Navigationsdienst und keine Zusage der Datenanbieter. Für Reise-, Wetter- und Sicherheitsentscheidungen gelten die Originalquellen. Leere Karten bedeuten keine Entwarnung.

Mitdenken erwünscht.

Welche öffentlich nutzbaren Daten würden dir im Engadin wirklich helfen? Hinweise zu Quellen, Fehlern und sinnvollen Anwendungen: info@helloviva.ch.